Während Crypto.com in Asien bereits mit der Auslieferung von Crypto-Kreditkarten beginnt, hat sich leider herausgestellt, dass das beworbene Referral-Programm überhaupt keines ist. Während das Programm mit Cashback- und Referral-Funktionen beworben wird – je nach gewählter Kreditkarte mit unterschiedlichen Prozentsätzen – stellt sich in der Praxis heraus, dass das Programm nicht so umgesetzt wird, wie es beworben wurde.

Im Juli – Newsletter hat das Unternehmen angekündigt, sämtliche bereits geworbene Partner zu hinterlegen, die bereits geworben wurden, eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die nicht separat erwähnenswert ist („In recognition of the contribution of early promoters in our community, we are extending this referral commission to cover referrals made befor the activation date of the Platinum Referral Program.“). Leider hält sich das Unternehmen nicht nur nicht an diese Zusage, sondern schreibt kurzerhand die bestehenden Referral-Links nicht mehr gut. Die einzige Möglichkeit, Referrals zu generieren ist jetzt durch eine direkte, persönliche Einladung an diese Person.

So ist das von MCO/Crypto.com bezeichnete Referral-Programm maximal ein „Invite-your-friends“ programm, und in dieser Form so für die wenigsten User interessant. Das das Unternehmen bereits vor Auslieferung der ersten Karten derart gegen die eigenen Zusagen und Kunden agiert, und Produktversprechen rückwirkend ändert, ist kein gutes Zeichen. Wir raten bei den Kartenprogramm von MCO/Crypto.com deshalb zu äußerster Vorsicht.